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§ 15 Die Schiedseinrichtung

a) Zur Schlichtung aus allen aus dem Vereinsverhältnis bestehenden Streitigkeiten ist die vereinsinterne Schiedseinrichtung berufen.

b) Die Schiedseinrichtung setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb 14 Tagen seinerseits ein Mitglied der Schiedseinrichtung namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen 14 Tagen ein drittes ordentliches Mitglied zum Vorsitzenden der Schiedseinrichtung. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.

c) Den Streitparteien ist vor der Schiedseinrichtung beiderseitiges Gehör zu gewähren. Die Schiedseinrichtung fällt ihre Entscheidung bei Anwesenheit aller ihrer Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Ihre Entscheidung ist vereinsintern endgültig.

d) Nach Abschluss des Verfahrens vor der Schlichtungseinrichtung, spätestens aber 6 Monate nach Anrufung derselben (auch wenn das Verfahren noch anhängig ist), kann in Rechtsstreitigkeiten von den Streitparteien ein ordentliches Gericht angerufen werden.

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